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Bermbach

Josef Magnus Wehner, 14. 11. 1891 Bermbach/Röhn - 14. 12. 1973 München; Lehrerssohn; Gymnas. Fulda; Stud. Philol. Jena und München; Schauspieler, Spielleiter von Arbeiterbühnen, Klavierspieler in Kinos; im 1. Weltkrieg Freiwilliger an der franz., ital. und serb. Front; vor Verdun schwer verwundet; Schriftleiter und Theaterkritiker in München; Reisen nach Italien und Griechenland; seit 1943 freier Schriftsteller in München und Tutzing am Starnberger See. - Idealist. Erzähler, Dramatiker und Biograph.

Im kath. Glaubensgut verwurzelt; doch Neigung zu Übersinnl. und Mystik. Verkünder der Idee des ›Reiches‹. Läßt den starken Eindruck s. Kriegserlebnisse in versch. Romanen nachklingen. Wegen Nähe zum Nazismus nach 1945 ohne Widerhall.

& WERKE: Der Weiler Gottes, Ep. 1921; Der blaue Berg, R. 1922 (u. d. T. Erste Liebe, 1941; Forts.: Die Hochzeitskuh, R. 1928); Struensee, R. 1924; Das Gewitter, Dr. 1926; Land ohne Schatten, Reiseb. 1930; Sieben vor Verdun, R. 1930; Das unsterbliche Reich, Aufs. 1933; Mein Leben, Aut. 1934; Geschichten aus der Rhön, 1935; Hindenburg, B. 1935; Stadt und Festung Belgerad R. 1936; Hebbel, B. 1938; Als wir Rekruten waren, E. 1938; Elisabeth, E. 1939; Echnaton und Nofretete, E. 1940; Das goldene Jahr, 1943; Blumengedichte, 1950; Der schwarze Kaiser, R. 1951; Mohammed, R. 1952; Johannes der Täufer, Dr. 1953; Die schöne junge Lilofee, M. 1953; Das Fuldaer Bonifatiusspiel, 1954; Der Kondottiere Gottes, R. 1956; Erde, purpurne Flamme, G. 1962.

[Autorenlexikon: Wehner, Josef Magnus. Wilpert: Lexikon der Weltliteratur, S. 14408 (vgl. Wilpert-LdW, Autoren, S. 1610 ff.) (c) Alfred Kröner Verlag http://www.digitale-bibliothek.de/band13.htm ]